Leistungen
Home Weiterbearbeitung

 


Unsere  Leistungen im Überblick:

 

Sandstrahlen

perfekte Entfernung von Rost, Zunder,  Lack und Farbresten sowie sonstiger  Ablagerungen an Stahl, Holz und  Beton.

Das gesandstrahlte Material erhält durch die  Bearbeitung eine saubere weiter-bearbeitungsfähige Oberfläche.

Stahlträger

 

 

Stahlträger und  Spundbohlen für Kaianlagen werden vor dem Einrammen gesandstrahlt  und mit entsprechendem wasserbeständigen Anstrichmaterial  versehen.

Duplex

Zink und Farbe die ideale Ergänzung für eine lange Haltbarkeit und Werterhaltung Ihrer Objekte.

Sweepen - Was ist das und was muss man dabei beachten?

In zunehmendem Umfang werden feuerverzinkte Konstruktionen und Bauteile zusätzlich beschichtet. Die Kombination eines metallischen Überzuges mit einer Beschichtung wird als Duplex System bezeichnet. Vor der zusätzlichen Beschichtung muss eine Oberflächenreinigung erfolgen.

Diese Oberflächenreinigung erfolgt u. a. durch möglichst leichtes Strahlen der Zinkoberfläche unter Verwendung eines nichtmetallischen, kantigen Strahlmittels. Mit der Reinigung erfolgt gleichzeitig eine Aufrauhung und Aktivierung der Oberfläche. Das Sweepen ist das sicherste Oberflächenvorbereitungsverfahren und grundsätzlich generell anwendbar.

Nach DIN EN ISO 1461 (Durch Feuerverzinken auf Stahl aufgebrachte Zinküberzüge) [Stückverzinken] wird das Sweepen als höhere mechanische Beanspruchung eingestuft, sodass höhere Anforderungen an die Haftung des Zinküberzuges und damit an die Ausführung der Feuerverzinkung gestellt werden.

Zur Sicherung einer möglichst niedrigen mechanischen Belastung mit hohem Effekt der Oberflächenreinigung sind folgende Ausführungsparameter erforderlich:
- Strahldruck = 0,4 Mpa
- Auftreffwinkel des Strahlmittels ca. 45 °
- Abstand der Düse von der Oberfläche 0,5 bis 0,8 m
- Strahlmittel im Korngrößenbereich von 0,2 bis 0,5 mm
- überwiegend angewendete Strahlmittel Kupferhüttenschlacke (MCU) oder Schmelzkammerschlacke (MSK) nach DIN 8201, Teil 9.


Bei der Ausführung ist zu beachten:
- Mit den genannten Ausführungsparametern erfolgt ein Zinkabtrag von 10 bis 15 µm. Die Schichtdicke des Zinküberzuges muss deshalb über den erforderlichen Schichtdickenvorgaben der DIN EN ISO 1461 liegen, damit nach dem Sweepen die Toleranzgrenzen noch eingehalten werden.
- Zinkabplatzungen beim Sweepen sind zu vermeiden. Nicht vermeidbare Zinkabplatzungen sind wie Verzinkungsfehler nach DIN EN ISO 1461 auszubessern durch Spritzverzinkung oder Beschichtung mit geeigneten Zinkstaubgrundbeschichtungsstoffen. Zu beachten ist, dass vorliegende, mit Beschichtungen ausgebesserte Fehlverzinkungen durch das Sweepen freigelegt werden und erneut ausgebessert werden müssen. Die Summe von Fehlverzinkungen und unvermeidbaren Zinkabplatzungen sollte die zulässige Größenordnung nach DIN EN ISO 1461 nicht überschreiten.
- Vor der Beschichtung ist der Strahlstaub von der Oberfläche zu entfernen.
- Die Beschichtung sollte unmittelbar nach dem Sweepen, spätestens innerhalb von 20 Stunden, erfolgen. Eine Zwischenbewitterung (Freibewitterung) ist auszuschließen.
- Um das Haftvermögen des Zinküberzuges am Stahluntergrund nicht zu überfordern, kann darüber hinaus ein gegenüber schwarzem Stahl vergrößerter Strahlabstand sinnvoll sein. Erfahrung ist hierbei vonnöten.

Glasperlenstrahlen

Werkstücke aus VA-Stahl, Aluminium oder aus  anderen Edelmetallen, auf denen das grobe Sandstrahlen nicht eingesetzt  wird, werden glasperlengestrahlt.

einige Vorteile des Glasperlenstrahlen:

  • Der "Shot-Peening" Effekt baut Zugspannungen im Schweißnahtbereich  ab.

  • Verfestigung der Oberfläche des Werkstückes; hier durch Verlängerung  der Lebensdauer.

  • Alle Fremdkörper und totes Material werden ohne Veränderung der  Masse entfernt. Die chemisch glatte, reine Oberfläche bleibt bestehen.

  • Während der gesamten Lebensdauer erhält das Werkstück seine matte  Oberfläche, die weder spiegelt noch blendet. Die "Vermattung im Laufe  der Zeit" bleibt aus.

Beispiel: Ein mit Glasperlen gestrahlter Kombinator für die Lebensmittelverarbeitung

 

 

Zum Thema Umweltschutz

Aufgrund zersetzender Kräfte wird die  Nutzungsdauer und Funktionsfähigkeit von Objekten aus Stahl begrenzt.  Aufgrund unserer modernsten Korrosionsschutztechniken an  Hallenkonstruktionen, Brücken, Schiffen, Generatoren,  Windkraftanlagen,  Rohrleitungen, Behältern,  Zaunanlagen, Gittern etc. verlängern wir die Lebensdauer erheblich und  leisten hierdurch unseren Beitrag zum Umweltschutz.

Unsere modernste Technik ermöglicht es uns, auch schwierigste Aufgaben  unter Beachtung der Sicherheitsanforderungen zu erfüllen. So wird  beispielsweise das Strahlgut im Kreislaufverfahren mehrfach benutzt. Die  Entsorgung des verunreinigten Strahlguts wird selbstverständlich  kontrolliert, und natürlich nach den Bedingungen des Umweltschutzes fachgerecht  durchgeführt.

Weiterbearbeitung/Beschichtungen

 

Letzte Aktualisierung 28.01.2007