Für spezielle Konstruktionsteile sind
Brandschutzanstriche notwendig. Brandschutz-anstriche sorgen dafür, das
im falle eines Brandes, die Flammen nicht an die Konstruktionsteile über
einen bestimmten vorgegebenen Zeitraum herankommen. Somit auch kein
verbiegen oder nachgeben von
tragenden Teilen. Dies geschieht durch ausschäumen / ausflocken des
Anstriches im Brandfalle. Damit soll sichergestellt werden, das
bestimmte Konstruktionsteile solange standhalten bis alle Personen die
gefährdeten Flächen verlassen haben. Brandschutzanstriche gibt es als
F30 und F60, also für 30 oder 60 Minuten standfest. Unser Beispiel zeigt
die Rohre für ein Zirkuszelt, welche einer Brandbelastung von F30
standhält.
Beim Spritzverzinken oder Flammspritzverzinken wird
der Zink mittels einer speziellen Flamme direkt auf das Bauteil
appliziert. Diese Methode eignet sich speziell für Bauteile, die
aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht im Tauchbad (Feuerverzinken bei ca.
450° C) verzinkt werden können.
Nach dem Spritzverzinken kann die Oberfläche wie auch beim
Feuerverzinken mit einer Farbschicht überzogen werden. (Duplex-Verfahren)
Beispiele:
-Bauteile, die aufgrund ihrer Größe nicht ins Tauchbad passen.
-Bauteile, die sich aufgrund ihrer Beschaffenheit beim Feuerverzinken
verziehen würden.
Hier einige Beispiele für Flammenspritzverzinken.
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Flammspritzverzinkte
Gussteile für den Maschinenbau
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Flammspritzverzinkung
eines Eingangvordaches für den Friedhof Bargteheide. Auf die Spritzverzinkung erfolgte eine Beschichtung in DB 702
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Flammspritzverzinkung
Flansche einer Windkraftanlage |
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